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Unterabschnitte
Verständnis der theoretischen Zusammenhänge, apparativen
Erfordernisse und Meßmethoden der kernmagnetischen Resonanz (NMR).
Einblick in die Anwendungen unterschiedlicher Verfahren der NMR
und ihre Vor- und Nachteile.
- Theorie der NMR
- Funktion der NMR-Relaxations-Apparatur, Vergleich mit der
Methode der NMR -Linien - Spektroskopie
- Spin - Gitter und Spin - Spin Relaxation und deren Abhängigkeit von Versuchs- und
Probenparametern.
- Verständnis der Ergebnisse mit der Theorie von Bloembergen, Purcell und Pound (BPP - Theorie)
- Magnetische Wechselwirkung Protonen, Paramagnetische
Ionen, dipolare Wechselwirkung, skalare Kopplung.
Als erstes mache man sich mit dem Oszilloskop, dem NMR-Gerät und
der Programmierung von Pulssequenzen vertraut. Als Probe dient
zunächst für alle Versuche Glycerin (wasserfrei).
- FID: 90° - Impulstechnik
mit Potentiometer Signal optimieren
Probe: Glycerin (wasserfrei)
- 180° - Impulstechnik
180° - Impuls einstellen und versuchen zu optimieren
90° - 180° - Impuls einstellen.
Spin-Echo einstellen; Signal mit Potentiometer durch Echomethode endgültig optimieren
- Messung von Glycerin (wasserfrei) mit
Spin-Echo-Methode
- Messung von Glycerin (wasserfrei) mit
Carr-Purcell-meiboom-Gill-Methode
- 90° - 90° - Impulstechnik
-Messung von Glycerin
- 180° - 90° - Impulstechnik
-Messung von Glycerin
- und
-Messung von reinem wasser (Achtung
trickreich!) Freie Wahl
der Methode (
- Messung von
enumi
- Herstellung der fünf Glycerin-Wasser-Mischungen mit
abnehmender Viskosität
- Messung nach Methode freier Wahl an den
Mischungen
-Messung an den Mischungen: freie Wahl der Methode.
Zur Vorbereitung:
Verschaffen Sie sich ausreichende Kenntnisse über
- Theorie der NMR
- Funktion des NMR-Apparates
(Bedienungsanleitung beim Assistenten)
- Unterschiede zwischen
NMR-Relaxation und NMR-Linienspektroskopie
- Magnetische
Momente, Curie-Magnetisierung, Blochsche Gleichungen, BPP -
Theorie, Magnetische Wechselwirkungen
- Zusammenhänge zwischen
Relaxationszeiten und Versuchsparametern (Temperatur,
Konzentration von Ionen etc.)
Zum Versuch:
- Das Gerät ist empfindlich und teuer, Bedienung nur
nach Rücksprache mit dem Assistenten.
- . Wegen der hohen
magnetischen Feldstärke des Permanetmagneten sind mechanische
Armbanduhren und magnetische Datenträger fernzuhalten.
- Bringen
Sie k e i n e r l e i metallische Gegenstände (z.B.
Schraubenzieher usw.) in die Nähe von Spalt und Sendespule, dies
führt durch Antennenwirkung für die Hochfrequenz zur Überlastung
und Zerstörung der Endstufen (teure Reparatur!)
- Abstimmung des
Trimmpotentiometers bei Bedarf nur durch den Assistenten.
- Feinabstimmung der Resonanzfrequenz (durch Poti) falls erforderlich.
(kontrolle mit phasenempfindlicher Gleichrichtung - PSD)
- Im "Repeat-modeßollte der
Abstand zwischen den Meßfolgen mindestens 5 mal t
betragen.
- Maximales Messsignal höchstens
5 Volt, mit ÄTTäbgleichen
Zum Protokoll:
Das Meßprotokoll sollte außer den Meßergebnissen und der
Auswertung noch enthalten:
- Zusammenfassung der theoretischen Zusammenhänge
- Kurze Darstellung der Meßapparatur und des Versuchsablaufs
- Kritische Erläuterung der zur Auswertung benötigten Formeln
- Diskussion der Ergebnisse nach der BPP-Theorie
- Fehlerdiskussion einschließlich möglicher systematischer
Fehlerquellen
- Holz, Knüttel
- Phys. Blätter 38, Nr. 12 (1982)
- Bloembergen, N. Purcell and R.V. Pound
- Phys. Rev. 1948, 73, 679
- A. Carrington A.D. McLachlan
- Introduction to Magnetic Resonance
- C.P. Slichter
- Principles of Magnetic Resonance
- A. Abragam
- The Principles of Nuclear Magnetism
- T.C. Farrar, E.D. Becker
- Pulse and Fourier Transform NMR
- G. Hecht
- Magnetic Resonance Spectroscopy
- H. Sillescu
- Kernmagnetische Resonanz
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Othmar Marti
Experimentelle Physik
Universität Ulm