Periodische Signale
=
können als Reihenentwicklung
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geschrieben werden. Die Koeffizienten der Reihenentwicklung können wie folgt berechnet werden:
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|||
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Alternativ kann eine komplexe Darstellung gewählt werden. Die Funktion heisst dann:
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Auch hier können die
mit einer Integralformel berechnet
werden:
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Die Fourierkoeffizienten einer Funktion heissen das
Amplitudenspektrum. Da die Sinus- und Cosinusfunktionen der
Frequenz
zusammen ein orthogonales Funktionensystem
bilden, kann jede periodische Funktion dieser Frequenz eindeutig
dargestellt werden. Die Amplitudenspektren haben die folgenden
Eigenschaften:
approximiert. Dann ist der quadratische Fehler
minimal, wenn die
Koeffizienten Mit Hilfe der oben gezeigten Symmetrien kann sehr schnell der Oberwellengehalt einer Funktion abgeschätzt werden.
Für nichtperiodische Signale oder für Ausschnitte aus periodischen Signalen verwendet man die Fouriertransformation anstelle der Fourierreihe. Die Fouriertransformation und ihre Rücktransformation sind wie folgt definiert:
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(27) | ||
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ist die spektrale
Verteilungsfunktion
Kreisfrequenz eines
Signals. Damit sie existiert, muss das Integral
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endlich sein. Als Beispiel berechnen wir das Spektrum eines Rechteckimpulses. Der Impuls ist gegeben durch
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Das Spektrum wird dann
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(31) | ||
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(32) | ||
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Das Spektrum
ist reell. Dies ist eine Konsequenz der Tatsache, dass
eine gerade Funktion
ist. Wäre
eine ungerade Funktion, dann wäre das Spektrum rein imaginär. Die grössten
Amplituden in
sind auf den Bereich
beschränkt.
heisst die Bandbreite des Impulses. Allgemein gilt für Pulse
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Je kürzer also ein Puls ist,desto grösser ist seine Bandbreite. Für einen unendlich scharfen Puls, einen
Dirac-
-Puls bedeutet dies, dass seine Spektralfunktion konstant ist. Dieses Gesetz hat eine Ähnlichkeit mit den Unschärferelationen der Quantenmechanik.