Die obigen Transformationen, die Fouriertransformation (Abschnitt 2.4.2) und die Laplace-Transformation (Abschnitt 2.4.3), können nur auf kontinuierliche Signale angewandt werden. Digitale Signalverarbeitung funktioniert aber nur mit zeit- und amplitudendiskreten Messwerten. Die hier besprochene z-Transformation ist die für dieses Problem angepasste Transformation. Die z-Transformation und die im Abschnitt 2.6.2 besprochenen Digitalfilter und -techniken können auch auf die Datenanalyse im Computer angewandt werden. Während die Laplace-Transformation und die Fourier-Transformation zur Lösung von Differentialgleichungen und -gleichungssystemen verwendet werden können, wird die z-Transformation zur Berechnung von Systemen von Differenzengleichungen verwendet.
Wir betrachten nun eine Übertragungskette für diskrete Signale (Abbildung 2.20 und 2.21).
Hier ist die Funktion
für die Zeiten
nur
für diskrete Argumente
definiert. Die
Amplitudenwerte an den diskreten Zeitwerten sind ebenfalls
diskret. Die Folge
und die an
diskreten Zeitwerten definierte Funktion
sind
äquivalent.
Die z-Transformation
der Folge
ist definiert durch
Die Folge
heisst z-transformierbar,
wenn die Summe in Gleichung (2.53) konvergiert. Als
Kürzel kann man auch schreiben
| (54) |
ist die Originalfolge,
die
Bildfolge.